Eine Dampflok, die nicht mehr dampft – Exkursion am Bahnhof Linde für die VHS Bergisch Gladbach

Exkursion "Der Traum des Hermann Haeck"

Erwartungsvoll: Bernd Franco Hoffmann vor der alten Dampflok am Bahnhof Linde.

Eine Dampflok steht noch auf ein paar Schienen und das Bahnhofsgebäude ist für die Familie Haeck immer noch ein Wochenenddomizil. Zum Abschluss seiner „Sülztalbahn-Trilogie“ veranstaltete Buchautor Bernd Franco Hoffmann (u.a. „Die Sülztalbahn – Das Buch“, „Stillgelegte Bahnstrecken im Bergischen Land“ und „Die Bergisch-Märkische Eisenbahn“) am Samstag, 24.September 2016 einen Vortrag mit Bahnhofsbesichtigung am Bahnhof Linde, einem ehemaligen Bahnhof der Kursbuchstrecke von Köln nach Lindlar – im Volksmund besser bekannt als „Sülztalbahn. Weiterlesen

Advertisements

Erschienen im November 2012: Das Buch „Die Sülztalbahn – Geschichte und Geschichten der Strecke Köln – Bergisch Gladbach – Rösrath – Untereschbach – Immekeppel – Lindlar“

Buchcover Die Sülztalbahn

„Sülztalbahn“ – dieser Begriff besitzt im Bergischen Land beinahe schon einen mystischen Klang. Obwohl die einst rund 50 Kilometer lange Eisenbahnstrecke nur noch in Fragmenten vorhanden ist, fährt die Strecke unter dem Begriff „Sülztalbahn“ in den Herzen vieler Menschen weiter unter Volldampf. Viele Bewohner fuhren damit zur Schule, zur Arbeit nach Köln oder zum Einkaufen in den Nachbarort. Dabei gibt es die „Sülztalbahn“ offiziell eigentlich nicht. Weiterlesen

Auf die alten Bahnhofsgeister gehört – Bahnhof Immekeppel will Denkmalpreis

Der Bahnhof Immekeppel (Foto: BFH)

Der Bahnhof Immekeppel (Foto: BFH)

Die Sülztalbahn zwischen Rösrath-Hoffnungsthal und Lindlar gehört leider zu den vielen bergischen Eisenbahnstrecken, deren Existenz heute kaum noch zu erahnen ist. Nur noch einige wenige Gebäude und eine Reststück der Trasse in Linde erinnern an den einst regen Zugverkehr bis in die Sechziger Jahre. Immerhin ist neben dem Bahnhof Linde auch noch das Gebäude in Overath-Immekeppel erhalten – dank dem Spediteur Karl Heinz Merten, der sich jetzt mit dem Bahnhof Immekeppel um den diesjährigen Rheinischen Preis für Denkmalpflege beworben hat. Hier mein Feauture für die Bergische Landeszeitung vom 29. Juli 2010 über den Mann und seinen Bahnhof:

Karl Heinz Merten hat seinen ganz eigenen 24-Stunden-Rhythmus. „Tagsüber könnte ich ständig einschlafen, aber nachts bin ich hellwach“, erklärt der 76-jährige Merten. Die ruh- und rastlose Zeit nutzt der Nachtschwärmer oft, um zu texten und zu komponieren.
Und das auf historischem Grund und Boden. Denn der Spediteur ist seit vier Jahrzehnten der Besitzer des im Jahre 1890 errichteten Immekeppeler Bahnhofs. Dabei spielt übrigens auch eine seiner schlaflosen Nächte eine wichtige Rolle. Weiterlesen