Ob zu Land, zu Luft oder Wasser – Die Bergischen finden immer einen Weg

Zeigte sich vom Buch "Bergische Wege" schwer beeindruckt: Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke (Foto: BFH)

Zeigte sich vom Buch „Bergische Wege“ schwer beeindruckt: Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke (Foto: BFH)

„Ein beeindruckendes Werk, das es so bisher noch nicht gab“ – kein Geringerer als Hermann-Josef Tebroke, Landrat des Rheinisch-Bergisches Kreises, sprach diese Worte im Bergischen Saal des Schlosses Eulenbroich. Anlass war wieder einmal eine Schriftenreihe des Geschichtsvereins (GV) Rösrath, die immer wieder ebenso kompetent wie liebevoll Wissenswertes und Vergangenes aus der rheinisch-bergischen Region dokumentieren. Rund 100 Gäste, neben dem Landrat auch Rösraths Oberbürgermeister Marcus Mombauer, waren gekommen, um der feierlichen Präsentation beizuwohnen. Der GV-Vorsitzende Robert Wagner führte ebenso launig wie kompetent durch ein interessantes Programm, dass mit Lichtbildern eindrucksvoll illuminiert wurde. Weiterlesen

Wie die Jahre vergehen (3): Meinerzhagen – Das Comeback

Dem Verfall preisgegeben: Meinerzhagen im Jahre 2012. (Foto: BFH)

Dem Verfall preisgegeben: Meinerzhagen im Jahre 2012. (Foto: BFH)

Es war ein Ende, an dem die Bevölkerung im märkischen Meinerzhagen regen Anteil nahm. Zum letzten drängelten sich die Menschen auf dem Bahnsteig, um Abschied zu nehmen. Es war der 31. Mai 1986, an dem scheinbar zum letzten Mal ein Zug den Meinerzhagener Bahnhof in Richtung Gummersbach verließ. Es war das traurige Ende einer über 100-jährigen Ära, als auf der Volmetalbahn zwischen Hagen und Köln über Dieringhausen durchgängige Züge fuhren. Weiterlesen

Wie die Jahre vergehen (2): Der Bau der Gebirgsstrecke Gruiten – Deutz und ihre Zweigbahnen

Da hilft auch kein Trassendoc mehr: Einige Nebenbahnen der Strecke Deutz – Gruiten sind längst stillgelegt. (Foto: BFH)

„Es lebe der Beton!“ – so denken offenbar viele Architekten, die ihre Entwürfe gerne mit diesem Baustoff umhüllen. Wie auch bei der Neugestaltung des Deutzer Bahnhofs: Die einstige Fauna wurde durch ein wenig Straßenbegleitgrün ersetzt, die nur botanische Nadelstiche sind auf grauem Asphalt, der am Wochenende vom Partyvolk gerne genutzt und entsprechend zugemüllt wird. Die Zeiten sind eben vorbei, als ein Bahnhof vor dem Empfangsgebäude den Fahrgast noch mit einer repräsentativen Grünanlage wirklich „empfing“. Es waren die Zeiten als die privaten Eisenbahnbaugesellschaften das Eisenbahnfieber anheizten – wie die Bergisch-Märkische Eisenbahngesellschaft (BME).
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