Aktuelles Projekt: Das Buch zur Sülztalbahn (VÖ November 2012)

Letztes Gleisfragment vor dem Bahnhof Linde. (Foto: BFH)

Letztes Gleisfragment vor dem Bahnhof Linde. (Foto: BFH)

Sie war eine der letzten und gleichzeitig eine der ersten: Die Sülztalbahn schloss als letzte Bahnstrecke eine Lücke im Bergischen Land und war eine der ersten, die in den 1960er Jahren stillgelegt wurde. Einst sorgte die Nebenbahn für wirtschaftlichen Aufschwung in der Region, dann wurde sie Opfer einer Rationalisierungspolitik. Die Bundesbahn verwandelte fast alle Strecken des Bergischen Landes nach und nach in Geisterbahnen. Mittlerweile sind von der idyllischen Sülztalbahn, die einst unzählige Menschen, Tiere und Güter von Köln nach Lindlar beförderte, nur noch einige Fragmente und Bahnhöfe erhalten. Doch in den Herzen und Köpfen vieler Menschen fährt die Sülztalbahn weiter unter Volldampf. Das Buch berichtet über die Blütezeit und den Verfall der Strecke, erzählt Geschichten von Gestern und Heute und stellt die Frage, ob die Stilllegung zu voreilig war. Das rund 150 Seiten starke Buch mit vielen aktuellen und historischen Fotos erscheint im November 2012 im Geschichtsverein Rösrath.

Köstliches und Katastrophenschutz – Mein Bericht vom Bensberger Schlossfest 2011

Von Bernd F. Hoffmann für die Bergische Landeszeitung 07.06.2011

Regenfeste Kleidung schadete nicht beim Bensberger Schlossstadtfest. Nicht nur wegen der Gewitter, die den gestrigen Nachmittag überschatteten. Auch die Besucher, die bei Sonnenschein Daniel Vermöhlen zusahen, brauchten Schutz. Weiterlesen

„Ginger Baker war damals der Hammer“- Meister-Schlagzeuger Willy Ketzer analysiert die berühmtesten Rockdrummer

Willy Ketzer in seinem Element. (Foto: Hoffmann)

Willy Ketzer in seinem Element. (Foto: Hoffmann)

Jede Band ist immer nur so gut wie ihr Schlagzeuger – diese Musikerregel würde Willy Ketzer blind unterschreiben. Der in Bad Kreuznach geborene Rösrather zählt schon seit mehreren Jahrzehnten zu den profiliertesten Studio- und Live-Schlagzeugern Deutschlands. Auftritte mit Superstars wie Liza Minnelli oder Barry Manilow sind nur einige der vielen Trommelstationen auf seiner
musikalischen Visitenkarte. Demnächst geht er mit dem Comedian Helge Schneider auf Tournee und im Januar erscheint seine Solo-CD „A Tribute To Ramsey Lewis“. Keiner wäre besser geeignet, um mit mal die Schlagzeugsoli der berühmtesten Rockdrummer genauer unter die Lupe zu nehmen. Also CDs rein und auf „Start“ gedrückt. Weiterlesen

Eine Bahn ins Bergische – 100-jähriges Bestehen der Eisenbahnstrecke Köln-Overath

Mit viel Dampf durchs Bergísche: Die Aggertalbahn bietet Bahnromantik "pur". (Repro: BFH)

Mit viel Dampf durchs Bergísche: Die Aggertalbahn bietet Bahnromantik "pur". (Repro: BFH)

Das Geburtstagskind kränkelte oft und musste viel abspecken. Einmal ist der Jubilar sogar nur knapp dem Tode entronnen. Doch die Eisenbahnstrecke Strecke Köln-Overath lebt nach wie vor und wurde jetzt stolze 100 Jahre alt. Ein Jubiläum, das der Geschichtsverein Rösrath mit einem echten Prachtband würdigt. Weiterlesen

Integration auf die Schiene gebracht – „Interkulturelle Eisenbahn“ zum Mitmachen

Das Startmodul für die Interkulturelle Eisenbahn (Foto: BFH)

Das Startmodul für die Interkulturelle Eisenbahn (Foto: BFH)

Ein paar Gleise, ein Bahnsteig, drumherum ein paar Bäume und Büsche. Auf den ersten Blick könnte die Szenerie von jedem x-beliebigen Modelleisenbahnbastler stammen.

Doch das rund ein Meter lange Diorama mit der Diesellok V 200, das der Eisenbahnclub Bergisch Gladbach an diesem Vormittag vor seinem Vereinsheim an der Mülheimer Straße präsentiert hat es in sich. Es ist ein Modul und soll zusammen mit anderen Teilstücken als Gesamtanlage in Bergisch Gladbach die Integration fördern. „Interkulturelle Eisenbahn“ nennt sich das Projekt, das der Eisenbahnclub zusammen mit der Stadt und den ansässigen Vereinen dauerhaft auf die Beine stellen will. Dabei wollen die Beteiligten den Wunsch, sich zu integrieren mit der Lust am Basteln kombinieren. Weiterlesen

Auf die alten Bahnhofsgeister gehört – Bahnhof Immekeppel will Denkmalpreis

Der Bahnhof Immekeppel (Foto: BFH)

Der Bahnhof Immekeppel (Foto: BFH)

Die Sülztalbahn zwischen Rösrath-Hoffnungsthal und Lindlar gehört leider zu den vielen bergischen Eisenbahnstrecken, deren Existenz heute kaum noch zu erahnen ist. Nur noch einige wenige Gebäude und eine Reststück der Trasse in Linde erinnern an den einst regen Zugverkehr bis in die Sechziger Jahre. Immerhin ist neben dem Bahnhof Linde auch noch das Gebäude in Overath-Immekeppel erhalten – dank dem Spediteur Karl Heinz Merten, der sich jetzt mit dem Bahnhof Immekeppel um den diesjährigen Rheinischen Preis für Denkmalpflege beworben hat. Hier mein Feauture für die Bergische Landeszeitung vom 29. Juli 2010 über den Mann und seinen Bahnhof:

Karl Heinz Merten hat seinen ganz eigenen 24-Stunden-Rhythmus. „Tagsüber könnte ich ständig einschlafen, aber nachts bin ich hellwach“, erklärt der 76-jährige Merten. Die ruh- und rastlose Zeit nutzt der Nachtschwärmer oft, um zu texten und zu komponieren.
Und das auf historischem Grund und Boden. Denn der Spediteur ist seit vier Jahrzehnten der Besitzer des im Jahre 1890 errichteten Immekeppeler Bahnhofs. Dabei spielt übrigens auch eine seiner schlaflosen Nächte eine wichtige Rolle. Weiterlesen

Neuer sollte die neue Nummer eins sein – „Traumhüter“ Lars Leese über Torhüter allgemein und das Manko der englischen „Kipper“

Lars Leese

Lars Leese (Foto: Hoffmann)

„Noch ist die Saison nicht durch“, mahnt 09-Trainer Lars Leese lächelnd. Zumindest aber ist bei seinen Bergisch Gladbachern sportlich alles in trockenen Tüchern: Der Klassenerhalt in der NRW-Liga ist gesichert.

Zeit für Lars Leese, sich beim Glas Apfelsaftschorle im 09-Klubheim zurückzulehnen und mal über etwas ganz an  anderes zu philosophieren: beispielsweise über… Fußball natürlich. Speziell über die fliegenden Männer des Fußballs – den Torhütern.

Mit denen kennt sich Leese nämlich aus. Schließlich hat der heutige Coach von Bergisch Gladbach 09 r jahrelang für Vereine wie den 1. FC Köln, Bayer 04 Leverkusen und Borussia Mönchengladbach die Handschuhe übergestreift.

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Als Hans und Henry die Charts stürmten – Hans Blum komponierte Hits am Fließband für sich und für andere

Hans Blum am Klavier

Gibt auch mit 81 Jahren noch den Takt vor: Hans Blums alias Hernry Valentino. (Foto: BFH)

Es ist die Krux des kreativen Komponisten, dass seine Lieder oft bekannter sind als der Mann hinter den Noten. Auch bei Hans Blum kennen die meisten Menschen wohl seine berühmten Schlager, aber weniger ihren Schöpfer. Lieder wie „Zigeunerjunge“, „Zucker im Kaffee“ oder „Jetzt geht die Party richtig los“ kann heute noch jeder Schlagerfreund praktisch auf Kommando trällern.

Doch obwohl der heute im bergischen Overath lebende Hans Blum auch unter seinem bürgerlichen Namen einen Top-Ten-Hit landete, ist er als Sänger mehr unter seinem Pseudonym legendär. Als „Henry Valentino“ stürmte das musikalische Multitalent in den 70er-Jahren mehrfach die deutschen Charts.

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„Bücher der Straße“

Schriftstellerisch oft auf des Schusters Rappen: Rolf Bellartz (Foto: Archiv Bellartz)

Der Begriff „Road-Movie“ ist durch Filme wie „Paris Texas“, „Easy Rider“ oder „Convoy“ nicht nur Cineasten ein Begriff.  Doch bei einem „Road-Book“ dürften selbst die Literaturwissenschaftler ins Grübeln geraten. Dabei müssten sie nur bei Rolf Bellartz nachfragen – der 52-jährige Rösrather schreibt nämlich welche. Weiterlesen

Wie Rotkäppchen an die Dhünn kam – Die Geschichte des Tourismus in Altenberg

Märchenwald_1_400Eine Fahrt nach Altenberg ist immer wieder ein Erlebnis. Spätestens dann, wenn der Besucher die Ortschaft Menrath passiert hat, erwartet ihn die pure Idylle: Dichte Wälder, der liebliche Märchenwald oder die Anlagen rund um den Altenberger Dom sind wahre Oasen der Beschaulichkeit. Kein Wunder, dass Altenberg heute ein touristischer Renner ersten Ranges ist.

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